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Mittwoch, 14. August 2013

Warum reicht es nicht aus, wenn ich in Zukunft trinken und fahren einfach trenne?

Der Gutachter geht von einer hohen Alkoholgewöhnung aus, daher müssen Sie für den Gutachter nachvollziehbar darstellen können, dass Sie gelernt haben Alkohol in geringen, kontrollierbaren Mengen zu trinken. Das wird um so schwieriger, je höher Ihr Promillewert zum Zeitpunkt Ihrer Verkehrsauffälligkeit war.

Denn es gibt Studien, in denen festgestellt wurde, dass die Rückfallquoten alkoholauffälliger Verkehrsteilnehmer um so höher waren, je höher die Blutalkoholkonzentration zum Zeitpunkt der Auffälligkeit war.

Dazu kommen Studien über die physiologische Wirkung von Alkohol auf das Gehirn. Wenn eine Person oft, viel Alkohol trinkt (Alkoholgewöhnung), ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sie wieder mit Alkohol im Verkehr auffallen wird. Wenn eine große Trinkmenge beibehalten wird, ist es schwer möglich, trinken und fahren zu trennen.

Das funktioniert u. a. wegen der Alkoholwirkung auf das menschliche Gehirn nicht. Bei großen Alkoholmengen setzt unser Verstand, unsere Logik, das Gedächtnis, das Bewusstsein für Regeln und Normen aus. In so einem Zustand hält Sie nichts und niemand davon ab, sich an´s Steuer zu setzen.



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Warum glaubte man mir bei meiner MPU nicht, dass ich sonst nur selten und wenig Alkohol trinke und nur an dem Tag an dem meine Verkehrsauffälligkeit war so viel Alkohol getrunken habe?

Das liegt daran, dass in wissenschaftlichen Studien festgestellt wurde, dass Personen, die mit einem hohen Blutalkoholwert ( > 1,6 Promille ) am Straßenverkehr teilnehmen, an den Konsum großer Alkoholmengen gewohnt sind. Und daher ihr Trinkverhalten nicht kontrollieren könenn. Diese Studien sind die Grundlage der Begutachtung.

Eine Alkoholgewöhnung findet aber nicht statt, wenn jemand nur selten und in geringen Mengen Alkohol trinkt.

Die Gutachter verlassen sich auf diese Untersuchungsergebnisse - auf jeden Fall mehr, als auf Ihre Angaben, denn dafür hat der Gutachter keine statistisch untermauerten Belege - .

Selbst wenn Sie zweimal mit einem geringeren Promillewert als 1,6 aufgefallen sind - zum Beispiel einmal mit 0,7 und einmal mit 1,2 Promille, wird eine Alkoholgewöhnung angenommen. Denn in so einem Fall wird davon ausgegangen, dass Sie die Alkoholwirkung unterschätzten, so zu sagen aufgrund einer höheren Alkoholtoleranz nicht spürten. Denn anderenfalls - davon geht man aus - hätten Sie am Straßenverkehr nicht teilgenommen.

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Was ist ein EtG-Test und wo kann ich diesen machen lassen?

EtG steht für Ethylglucuronid, ein Abbauprodukt des Alkohols. Das EtG ist ein Wert, der den Alkoholkonsum belegt. Dieser Wert wird im Urin oder den Haaren und nicht im Blut nachgewiesen.

Der EtG-Wert, der über eine Urinprobe genommen wurde, kann nachweisen, ob Sie unmittelbar vor dem Test auch nur kleine Mengen Alkohol zu sich genommen haben. Damit dieser Wert aussagekräftig wird, dürfen Sie nicht wissen, wann er stattfinden wird. Je nach aufgenommener Menge Alkohol ist der Wert etwa eineinhalb bis maximal vier Tage, nachdem sie getrunken haben, noch nachweisbar. Daher erfolgt die Bestimmung im Rahmen eines Zufallsscreenings.

Das bedeutet, dass Sie nicht wissen, wann der Wert erhoben wird. Man wird Sie einen Tag vor der Untersuchung anrufen und Sie zum Urinscreening einladen. Wenn Sie zwei oder vier Tage davor keinen Alkohol getrunken haben, wird der Befund günstig für Sie ausfallen.

Sollten Sie auch nur geringe Mengen Alkohol konsumiert haben, wird der Test dies verraten. Bei der

Haarprobe läuft das anders. Hier kann rückwirkend festgestellt werden, ob Sie bis zu 3 Monate vor der Untersuchung Alkohol konsumiert haben oder ob sie wirklich abstinent waren. Länger als 3 Monate kann die Haaranalyse keinen Nachweis liefern, da sich das EtG mit der Zeit aus den Haaren auswäscht.


Die MPU akzeptiert den EtG-Nachweis nur von anerkannten Instituten. Die Wahl des Instituts für die EtG-Tests steht Ihnen frei und ist völlig unabhängig von Ihrer Wahl der MPU-Stelle, bei der Sie sich begutachten lassen.

Das heißt, dass Sie die EtG-Tests beispielsweise bei einer MPU-Stelle des TÜV machen lassen können, ohne dass Sie dort Ihre Begutachtung machen. Sie können sich problemlos für eine andere MPU-Stelle zur Begutachtung entscheiden, wenn Sie das möchten.

Wichtig ist nur, dass das Institut für die EtG-Analyse anerkannt ist. Hier vereinbaren Sie ein EtG-Nachweisprogramm, bei welchem Sie die Entscheidung haben, ob Sie mittels Haar- oder Urinproben die Tests machen.

Bei Urinproben müssen Sie viermal in einem halben Jahr oder sechsmal innerhalb eines Jahres diesen Test machen.

Bei den Haaranalysen reichen 2 Proben in 6 Monaten oder 4 Proben in 12 Monaten.

Sie hinterlassen dort Ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer, klären mögliche Zeiten beruflicher Verhinderung oder Urlaub ab und erklären sich bereit, zu den sonstigen Zeiten auf Abruf innerhalb von 2 Tagen, meistens sogar innerhalb nur 1 Tag zu den Tests zu erscheinen. Wenn dann alle Werte negativ ausfallen, liefern Sie dem Gutachter bei der MPU einen starken Nachweis dafür, dass Sie wirklich keinen Alkohol mehr trinken.

Ein Tipp von mir: Wählen Sie für den EtG-Nachweis ein Institut aus, das Ihnen die einzelnen Befunde nach jeder Erhebung zusendet und Ihnen auch den Beginn der Untersuchung, spätestens bei der ersten Zusendung des Befunds mitteilt. Auch sollten Sie jeden Test einzeln bezahlen dürfen und, selbst wenn Sie ein komplettes Programm gebucht haben, dieses notfalls ohne finanziellen Verlust abbrechen können.



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Wann muss Alkohol- oder Drogenabstinenz nachgewiesen werden und wie weise ich die Abstinenz nach?

Die Alkoholabstinenz muss für ein Jahr mittels Abstinenznachweis, mit dem EtG-Test, nachgewiesen werden. Auch wenn Sie freiwillig auf Alkohol verzichten, kann das nur noch mit dem EtG-Wert nachweisen. Das ist ein Test, der Urin- oder Haarproben untersucht, und mindestens für 6 Monate oder für ein Jahr durchgeführt werden muss.

Innerhalb eines Jahres werden 6 Urinscreenings durchgeführt. Alternativ zu den Urinscreenings kann auch eine Haarprobe untersucht werden. Dabei kann die Alkoholabstinenz rückwirkend für drei Monate nachgewiesen werden. Somit sind innerhalb eines Jahres 4 Haarproben alle 3 Monate notwendig.

Leberwerte werden für den Abstinenznachweis nicht mehr akzeptiert.

Wichtig ist, dass die Urinscreenings, oder Haarproben von einem anerkannten Labor durchgeführt werden. Bei der Vermittlung eines solchen bin ich Ihnen gerne behilflich.

Drogenfreiheit wird auch über Urinproben, das so genannte Drogenscreening, oder durch eine Haaranalyse nachgewiesen. Die Dauer richtet sich nach Art der Droge und dem vorhergehenden Konsum.

Bei regelmäßigem Cannabiskonsum ist ein Nachweis über 12 Monate erforderlich. In sehr seltenen Fällen kann auch ein Nachweis von 6 Monaten ausreichend sein.

Bei allen anderen Drogen werden 12 Monate abstinenz verlangt.

Unter Umständen wird ein zeitlicher Abstand zwischen der MPU-Vorbereitung, bzw. Therapie und dem MPU-Termin verlangt. Dieser Zeitraum kann bis zu einem halben Jahr betragen. Der Zeitabstand wird nur im Zusammenhang mit einer Abstinenz verlangt und hängt davon ab, wann mit der Abstinenz begonnen wurde.



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Was sagen die Leberwerte aus?

Die Leberwerte sagen viel weniger aus wie es allgemein geglaubt wird. In Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass die meisten alkoholabhängigen Menschen völlig normale Leberwerte haben! Das heißt, selbst bei ständigem Alkoholmissbrauch müssen die Leberwerte nicht erhöht sein, sondern liegen meist sogar im Normalbereich.

Was sehen die Gutachter anhand der Leberwerte?

Wenn die Leberwerte erhöht sind und dies nicht durch Krankheiten oder Medikamente zu erklären ist, lassen die Werte den Schluss zu, dass die Leber alkoholtoxisch bedingt geschädigt ist. Daher schließt der Gutachter den Rückschluss auf einen chronischen, starken Alkoholmissbrauch.

Wenn die Leberwerte im Normbereich liegen, sagt das alleine genommen jedoch nur aus, dass die Leber vermutlich gesund ist. Das beinhaltet jedoch nicht den Rückschluss auf geringen Alkoholkonsum. Normale Leberwerte schließen eine Alkoholgewöhnung und/oder chronischen Alkoholmissbrauch nicht aus!

Die Leberwerte werden aussagefähiger wenn Sie einen Verlauf zeigen. Angenommen Ihre Leberwerte waren kurze Zeit nach der Verkehrsauffälligkeit alle im Normalbereich. Von jetzt an gehen Sie regelmäßig, alle 5 Wochen zu Ihrem Hausarzt und lassen Ihre Leberwerte kontrollieren. Das machen Sie über einen längeren Zeitraum bis zum MPU-Termin.

Wahrscheinlich sinken die Werte im Verlauf der Zeit immer weiter - obwohl sie ja schon zu Beginn im Normalbereich lagen -. Der Normalbereich hat ja eine bestimmte Spanne: Von hohen bis niedrigen Normalbereich.

Ist also zu erkennen, dass die Leberwerte fallen, lässt das für den Gutachter nur diesen Rückschluss zu: Sie haben vermutlich Ihren Alkoholkonsum reduziert, womöglich sogar ganz aufgehört zu trinken, deshalb wurden die Werte besser. Als Nachweis für die Alkoholabstinenz werden die Leberwerte nicht mehr herangezogen. Das geht nur noch über den ETG-Test.

Als Nachweis für das kontrollierte Trinken können Sie sich jedoch Ihre Leberwerte kontrollieren lassen Denn in Verbindung mit Ihren geschilderten Einsichten und Veränderungen wird das in der Regel von den Gutachtern positiv gewertet. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Leberwerte so frühzeitig wie möglich in regelmäßigen Abständen bis zum MPU-Termin kontrollieren zu lassen.

Das kontrollierte Trinken kommt aber nur bei wenigen Fällen in betracht. Normalerwweise wünschen sich die Gutachter einen Abstinenznachweis für eine positive MPU.



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Wie geht die Promilleberechnung? Und kann man anhand des Promillewerts nachvollziehen wie viel Alkohol ich am Tag meiner Alkoholauffälligkeit getrunken habe?

Ja es lässt sich nachvollziehen wieviel Sie getrunken haben
Verschiedene Möglichkeiten die Blutalkoholkonzentration zu berechnen gibt es hier: wikipedia.org



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Was versteht man unter Problembewusstsein?


Darunter versteht man zum einen, dass Sie sich in Bezug auf die Ursachen Ihrer Verkehrsauffälligkeit(en) kritisch hinterfragt haben, z.B dass Sie sich kritisch mit Ihrem Alkoholtrinkverhalten oder Drogenkonsum oder Ihrem Fahrverhalten (bei Punkten) auseinander gesetzt haben. 
Zum anderen heißt es, dass Sie zu dem Schluss gelangt sind, dass die Gründe der jeweils problematischen Verhaltensweise in Ihrer Person liegen und dass Sie diesbezüglich einen Änderungsbedarf erkannt haben.



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Gibt es eine Garantie, dass ich die MPU nach einer Vorbereitung bestehe?

Seriöse Anbieter - und dazu zähle ich mich auch - werden Ihnen keine Garantie geben!

Wer Ihnen eine Garantie verspricht, hat es vor allem auf Ihr Geld abgesehen.

Niemand steckt in einem anderen Menschen drin und auch Psychologen haben keine Röntgenaugen. Außerdem kann ich nicht für Sie zur Begutachtung gehen, sondern nur Sie selbst.

Der andere Punkt ist, dass es auch von Ihnen abhängt, wie stark Sie von einer MPU-Vorbereitung profitieren. So ganz ohne die Bereitschaft einmal über sich nachzudenken wird es nicht funktionieren.

Was ich mit gutem Gewissen sagen kann, ist, dass die Wahrscheinlichkeit, die MPU nach einer fachlich fundierten Vorbereitung zu bestehen, sehr groß ist. Aber eine Garantie dafür kann ihnen niemand geben.



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Welche zugelassenen Begutachtungsstellen gibt es?

Mir sind zur Zeit folgende bekannt:


    Akademie Sicherheit und Verkehr GmbH,

    AVUS Gesellschaft für Arbeits- Verkehrs- und Umweltsicherheit,

    BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH,

    DEKRA e.V.,

    IAS Institut für Arbeits-und Sozialhygiene Stiftung,

    IBBK Institut für Beratung - Begutachtung - Kraftfahrereignung GmbH,

    Klinikum Bremen-Mitte gGmbH,

    MPU GmbH (gehört zum TÜV SÜD AG),

    MTO Fahreignung GmbH,

    PIMA Privates Institut für mobile Arbeitsmedizin (gehört zum TÜV Süd AG),

    PIN GmbH Beratungs- und Diagnosezentrum für Beruf und Verkehr,

    ProSecur GmbH,

    TÜV (TÜV-Nord AG, TÜV-Süd AG, TÜV Nord Mobilität GmbH und Co KG, TÜV Pfalz Verkehrswesen GmbH, TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH, TÜV Süd Life Service GmbH, TÜV Hessen GmbH, TÜV Thüringen e.V.),

    Universitätsklinikum Heidelberg - Institut für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin,

    VPI Verkehrspsychologisches Institut Gmb


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    Welche MPU-Ergebnisse gibt es?

    Es gibt drei Möglichkeiten wie das Gutachten ausfällt:


    Positiv:

    Das heißt, die Eignungsmängel, die bei Ihnen festgestellt wurden, sind behoben und Sie werden Ihren Führerschein wieder bekommen.


    Negativ:

    In diesem Fall erhalten Sie Ihren Führerschein nicht zurück. Für die Wiedererteilung müssen Sie erneut eine MPU durchführen lassen. Erst wenn diese positiv ausfällt erhalten Sie Ihren Führerschein wieder.


    Negativ mit Kursempfehlung:

    In diesem Fall erhalten Sie von der Untersuchungsstelle die Empfehlung, einen Kurs zur Wiederherstellung der Fahreignung zu absolvieren. Nachdem Sie den Kurs erfolgreich absolviert haben, erhalten Sie Ihren Führerschein. Sollten Sie diesen Kurs nicht absolvieren, verhält es sich genau wie bei einem negativen Ergebnis.


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    Dienstag, 13. August 2013

    Mein Gutachten ist negativ, und jetzt?

    Juristisch kann man dagegen kaum etwas tun. Da müsste sich der Gutachter sehr heftige „Schnitzer“ erlaubt haben, was ich fast für ausgeschlossen halte.

    Lassen Sie sich professionell vorbereiten und Sie werden sehen warum der vorherige Versuch nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat.


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    Die Sperrzeit nutzen - mit Abstinenznachweis möglichst bald beginnen

    Die Zeit ohne Führerschein ist für die Betroffenen oft schon schwer genug. Einige verlieren deswegen sogar ihren Arbeitsplatz.


    Umso bedauerlicher ist es, dass es leider häufig vorkommt, dass die Zeit ohne Fahrerlaubnis für viele Menschen länger dauert, als es sein müsste, da sie nicht rechtzeitig mit dem Abstinenznachweis beginnen.


    Um das zu vermeiden, sollten Sie folgendes beachten:


    Sobald klar ist, dass Sie zur MPU müssen, sollten Sie so bald wie möglich damit beginnen nachzuweisen, dass sie abstinent sind, vorausgesetzt sie sind es auch.


    Alkohol:


    Leberwerte werden heute nicht mehr verwendet, da man mit ihnen keine Abstinenz nachweisen kann.


    Die Aufgabe des Gutachters ist es festzustellen, ob bei Ihnen eine Alkohol-Abhängigkeit, ein Missbrauch, oder eine Gefährdung vorliegt.


    Bei einer nachgewiesenen Abhängigkeit wird eine Therapie in einer Fachklinik, oder einer Suchtberatungsstelle verlangt. Bei einem Klinikaufenthalt werden nach Ende der Therapie 12 Monate nachgewiesene Abstinenz verlangt. Bei einer ambulanten Therapie in der Suchtberatung, kann auch schon während der Therapie mit dem Abstinenznachweis begonnen werden. Zwischen Ende der Therapie und der MPU muss eine ausreichend lange Zeit liegen, in der Regel mind. 3-4 Monate, besser aber noch länger.


    Die Abstinenznachweise können zur Zeit nur noch mit Urintests, oder über die Haaranalyse nachgewiesen werden.

    Dabei wird auf den Stoff Stoff Ethylglucuronid (ETG) getestet: ETG ist ein Abbauprodukt des Alkohols. Es wird auch schon beim Konsum geringer Mengen Alkohol gebildet und zeigt den Konsum äußerst verlässlich an.

    Im Urin kann ETG bis ca. 72 Stunden nach Ende des Konsums nachgewiesen werden.


    Man muss sich für ein Jahr zu einem Abstinenzrogramm bei einem geeigneten Labor anmelden. In diesem Jahr werden sie 6 Mal aufgefordert kurzfristig, meist innerhalb von einem Tag dort zu erscheinen um eine Urinprobe unter Aufsicht abzugeben.

    Das heißt, sie bekommen ganz kurzfristig Bescheid, also erst einen Tag vorher und die Einbestellung erfolgt zu zufällig ausgewählten Zeiten, damit sie sich nicht darauf einstellen können.

    Wenn es für sie nicht machbar ist, dass sie, aufgrund Ihrer Arbeitsbedingungen, z.B. Montagearbeit, oder andere Gründe haben um nicht kurzfristig von einem Tag auf den anderen zum Urinscreening erscheinen zu können, gibt es die Möglichkeit der Haaranalyse:

    Bei ETG ist die Nachweisbarkeit nur 3 Monate (dann ist es ausgewaschen), d.h. sie müssen alle 3 Monate eine Haaranalyse durchführen lassen.






    Bei Alkoholmissbrauch müssen Sie keine Therapie machen, aber normalerweise auch ein Jahr Abstinenz nachweisen!

    In wenigen Ausnahmefällen genügen auch 6 Monate, in denen Sie dann 4 Screenings machen müssen.





    Bei einer Alkoholgefährdung müssen Sie keine Abstinenz nachweisen. Manche Gutachter sehen es ganz gerne, wenn man Laborwerte mit erhöhten Leberwerten mitbringt, aus der Zeit als man noch (zuviel) Alkohol getrunken hat und saubere Leberwerte aus den Monaten vor der MPU, um den Unterschied zu dokumentieren. Andere Gutachter legen darauf keinen Wert, denen genügt, wenn Sie glaubhaft machen können, dass die Zeit der Gefährdung vorbei ist und sie jetzt wieder kontrolliert mit Alkohol umgehen können und Fahren und Trinken ganz klar trennen können. Aber diese Fälle sind eher die Ausnahme. Die Regelabstinenzzeit bei Alkoholdelikten beträgt immer 12 Monate.





    Nun ist es für den Laien schwierig, bzw. unmöglich selber einzuschätzen, in welche Kategorie er fällt (Abhängigkeit, Missbrauch, Gefährdung).

    Ich weiß, dass Betroffene oft dazu zu neigen, die eigene Problematik harmloser zu sehen, als sie ist.

    Es ist übrigens einer der häufigsten Gründe bei der MPU durchzufallen, wenn man versucht dem Gutachter klar zu machen, dass man eigentlich (fast) gar keine Probleme mit Alkohol hatte.


    Ich rate Ihnen mit mir in einer Beratung abzuklären, in welche der Kategorien Sie gehören, ob Sie Abstinenznachweise erbringen müssen, und wenn ja, wie lange. Ich kann Ihnen dann auch sagen, wo Sie die Nachweise am Besten und auch am Günstigsten durchführen lassen können.





    Drogen:

    Bei Drogen wird unterschieden zwischen so genannten harten und weichen Drogen.


    Wenn es sich um Cannbis-Konsum handelt und nur um gelegentlichen Konsum, in einem relativ kurzen Zeitraum, dann reichen in der Regel 6 Monate Abstinenznachweis (4 Mal Urinscreenings) aus.


    Wenn sie mal Amphetamine, oder Ecstasy probiert haben, fällt das auch in diese Kategorie. Probieren heißt wirklich max. 2-3 Mal! Und das lässt sich auch an Ihren Werten sehen.


    War der Cannbis-Konsum übere längere Zeit regelmäßig, muss ein Jahr Abstinenz nachgewiesen werden (6 Urinscreenings oder eine Haarprobe mit 12 cm länge).


    Gleiches gilt für alle anderen Drogen, wie Amphetamine und Ecstasy.


    Bei Konsumenten von Opiaten wird inzwischen noch verlangt, dass die Labore den Urin auch auf die Stoffe Buprenorphin, Tilidin und Tramadol untersuchen, weil es beliebte Ersatzdrogen sind.


    Bei Kokain und Opiaten geht man immer davon aus, auch wenn nur kurze Zeit konsumiert wurde, dass es zu einer Suchtverlagerung zu Alkohol kommen kann. Daher wird dann auch eine Alkohol-Abstinenz verlangt, die man auch nachweisen sollte.


    Ansonsten gelten beim Nachweis der Drogen-Abstinenz die gleichen Kriterien, wie bei Alkohol, d.h. man wird kurzfristig und unerwartet eingeladen, das Labor muss anerkannt sein etc.


    Einen wichtigen Unterschied gibt es: Bei Drogen kann man eine Haaranalyse über ein ganzes Jahr machen. Dabei gilt als Regel, dass ein Haar im Durchschnitt 1 cm im Monat wächst, d.h. man braucht mind. 12 cm lange Haare am Hinterkopf.


    Die Haaranalyse wird nur akzeptiert wenn die Haare nicht chemisch behandelt wurden, also nicht bei gefärbten und gebleichten Haaren!

    Nachweise vom Hausarzt (Ausnahme Leberwerte, diese aber auch nicht für die Abstinenz) sind für die MPU nutzlos!


    Am Besten lassen Sie sich in einem persönlichen Gespräch von mir beraten, denn der Sachverhalt ist schon kompliziert und es gibt viele fließende Übergänge zwischen den einzelnen Kategorien. Oft hängt es auch vom Konsummuster und der Art des Konsums ab, oder auch den Gründen des Konsums, wie der Abstinenznachweis zu führen ist.


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    Wie sind die Erfolgschancen? Beim ersten mal fallen doch eh alle durch...?

    Es stimmt, dass Viele beim ersten Versuch durchfallen. Das liegt aber daran, dass sie oft überhaupt nicht, oder schlecht vorbereitet zur MPU antreten.

    Sie wären wahrscheinlich auch nicht auf den Gedanken gekommen, sich zur Führerscheinprüfung zu begeben, ohne vorher eine Fahrschule besucht zu haben, oder?

    Manche Anbieter von MPU-Vorbereitungen geben Garantien auf positive Gutachten. Um diese sollten sie einen großen Bogen machen, sie sind unseriös!

    Wenn Sie bei mir eine Vorbereitung machen und wirklich bereit sind, die Hintergründe und Ursachen Ihres Konsums oder Fehlverhaltens zu reflektieren, werden sie die MPU sehr wahrscheinlich bestehen!

    Voraussetzung ist, dass Sie ehrlich mit sich sind, oder es werden.



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    Gibt es "perfekte" Antworten?

    Auf jeden Fall gibt es jede Menge "falsche" Antworten!

    Dazu einige Beispiele:

    Sie stellen die Situation als Ausnahme dar. Die Gutachter gehen davon aus, dass auf jede erwischte Trunkenheitsfahrt viele nicht Erwischte kommen (manchmal sind es Hunderte!)

    Sie stellen sich als Pechvogel dar.

    Sie vergleichen sich mit anderen. "Sie kennen ja so viele, die auch konsumieren und die werden alle nicht erwischt. Damit wollen Sie aus Sicht des Gutachters nur von sich ablenken und übernehmen keine Verantwortung für ihr Handeln!

    Sie widersprechen sich bei Ihren Angaben.

    Sie machen völlig unrealistisch Angaben, z.B. kann es nicht sein, dass Sie mit mehr als 1,6 Promille nur 4-5 Bier getrunken haben und sonst nicht mehr1-2 Bier trinken.

    Sie führen Gründe des Konsums an, die überhaupt nichts mit Ihnen persönlich zu tun haben; z.B. weil Ihnen Bier einfach so gut schmeckt, oder weil sie neugierig waren und es mal probieren wollten, weil es Ihnen von anderen angeboten wurde, weil es so üblich ist, weil es halt dazu gehört etc.



    Sie müssen sich mit Ihrer Lebensgeschichte auseinandersetzen, wenn Sie die MPU bestehen wollen.

    Die „richtigen“ Antworten kann man nicht aus Büchern auswendig lernen, oder in irgendwelchen dubiosen, unseriösen „Schnellkursen“ lernen. Jeder Mensch ist anders, deswegen sind auch die richtigen Antworten für jeden anders. Was bei dem Einen richtig ist, kann bei dem Anderen völlig daneben gehen.

    Besonders wichtig sind die persönlichen Hintergründe, warum die Drogen oder der Alkohol konsumiert wurden.

    In der MPU Beratung und Vorbereitung stelle ich immer wieder fest, dass die meisten keine Antwort auf die Frage, warum sie überhaupt konsumiert haben.

    Das ist eine der wichtigsten Fragen, die während der Vorbereitung geklärt werden sollen.


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    Wie ist der Ablauf einer MPU? Was wird dort gemacht?

    Die MPU hat in der Regel drei Teile:


    eine allgemeinmedizinische Untersuchung

    verschiedene Tests, beispielsweise Reaktionstest

    der psychologische Teil mit dem Gutachter




    Bei der MPU wird das Gutachten über Ihre Kraftfahreignung erstellt.

    Dazu werden Sie allgemeinmedizinisch und psychologisch untersucht. Es werden verschiedene Tests mit Ihnen gemacht. Alle aktenkundigen Verkehrsauffälligkeiten werden herangezogen und Sie werden dazu befragt.

    Der Gutachter soll herausfinden, ob die Ursachen für die Eignungsmängel, die bei Ihnen festgestellt wurden, weiterhin bestehen oder nicht.

    Die Begutachtung bei der MPU ist sehr umfangreich. Sie müssen nicht die Tests und das psychologische Gespräch bestehen.

    Bei Alkohol am Steuer geht es um die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass Sie erneut alkoholisiert fahren werden. Außerdem soll festgestellt werden, ob bei Ihnen Alkoholbedingte Beeinträchtigungen vorliegen, die ein sicheres Fahren in Frage stellen.

    In der Regel wird bei einem Promillewert über 1,6 eine überdurchschnittliche Alkoholgewöhnung angenommen. Es wird davon ausgegangen, dass sich Ihr Körper schon an große Alkoholmengen gewöhnt hat. Es wird außerdem davon ausgegangen, dass Sie ein Trinkverhalten entwickelt hatten, das zu weiteren Alkoholfahrten führen wird. Falls Sie zwischenzeitlich nicht grundsätzlich etwas in ihrem Leben verändert haben.

    Sie müssen den Gutachter davon überzeugen, dass Sie sich mit Ihrem früheren Trinkverhalten und mit den Ursachen auseinandergesetzt haben, dass Sie eine Einsicht entwickelt haben und dass sich Ihr Verhalten entsprechend verändert hat. Zu diesem Thema werden Sie eingehend befragt.

    Es geht also keineswegs nur um die Tatsache, dass Sie mit Alkohol am Steuer erwischt wurden. Es geht um die Ursachen dafür.

    Dabei geht es nicht um äußere Probleme wie Trennungen, Arbeitsplatzverlust oder Stress, sondern darum, wie Sie in der Vergangenheit auf problematische Situationen reagierten und was Sie heute anders machen.

    Nur wenn Sie den Gutachter davon überzeugen konnten, dass Sie gelernt haben, anders als bisher mit bestimmten Dingen umzugehen und Alkohol keine Rolle mehr in Ihrem Leben spielt, geht er davon aus, dass die Änderung Ihres Trinkverhaltens stabil ist und dass eine dauerhafte Verhaltensänderung im Straßenverkehr wahrscheinlich ist.

    Wenn dann außerdem noch Ihre übrigen Untersuchungsergebnisse in Ordnung sind, steht einem positivem Gutachten nichts im Weg.

    Akteneinsicht

    Wenn Sie nicht genau wissen, was die Führerscheinstelle über Sie weiß, gehen Sie einfach hin und nehmen Sie Akteneinsicht. Klienten sind oft sehr überrascht, was alles in ihrer Akte steht.

    Sie waren dann leider völlig unvorbereitet auf die Fragen des Gutachters in der MPU, und das ist natürlich gar nicht gut!


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    Wieso muss ich zur MPU?

    Es gibt verschiedene Gründe weshalb die Führerscheinstelle Ihre "charakterliche Eignung" zum führen eines Kfz anordnen kann.

    Einer davon kann ein volles Punktekonto wegen zu vielen Verkehrsdelikten sein.




    Alkohol:

    Sie sind nachweislich mit mindestens 1,6 Promille gefahren, oder wiederholt mit mindestens 0,5 Promille aufgefallen. Bei verkehrsrelevanten Auffälligkeiten (z.B. Schlangenlinien fahren) reichen auch schon 0,3 Promille


    Drogen:

    a) Wenn Sie nachweislich illegale Drogen konsumiert haben. => Auch wenn das nicht bei der Teilnahme am Straßenverkehr war!!

    b) Cannabis ist ein komplizierter Sonderfall. Die Gesetzeslage und die Vorschriften ändern sich hierzu häufig und werden auch in unterschiedlichen Führerscheinstellen anders ausgelegt.

    Gehen Sie davon aus, dass Sie eine MPU machen müssen, wenn Sie beim Fahren unter Einfluss von mehr als 1 Nanogramm (ng) THC, und mehr als 5 ng THC-COOH, das ist THC-Carbonsäure, das Abbauprodukt von THC. Darüber soll nachgewiesen werden, ob sie einmalig, gelegentlich oder regelmäßig gekifft haben.

    Bis 75 ng THC-COOH geht man von gelegentlichem Konsum aus, darüber von regelmäßigem Konsum. Wobei auch das unterschiedlich gehandhabt wird.

    Ferner ist völlig offen, was gelegentlich heißt. Es gibt keine allgemein gültige Definition. Bei dem einen Gutachter ist jedes Wochenende gelegentlich, bei einem anderen ist das regelmäßiger Konsum.






    Wichtig: Sie brauchen keine Angst zu haben bei der Führerscheinstelle nachzufragen, ob Sie eine MPU machen müssen, oder nicht. Viele befürchten „schlafende Hunde zu wecken“. Das ist aber nicht wahr, denn die Führerscheinstelle ist keine „verfolgende“ Behörde, wie die Polizei.




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    Was ist die MPU? Worum geht es dabei?

    Bei der Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung soll der Gutachter herausfinden, ob sie charakterlich geeignet sind am Straßenverkehr teilzunehmen.

    Wenn Sie wegen Alkohol- und/oder Drogendelikten zur MPU müssen, soll der Gutachter eine Prognose abgeben, ob sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder unter dem Einfluss berauschender Mittel Auto fahren, oder nicht.

    Das Problem für den Gutachter ist, dass er nicht in die Zukunft sehen kann. Also versucht er sich durch Fragen, ein Gesamtbild von Ihnen zu machen.

    Es wird oft behauptet Gutachter würden Fangfragen stellen, um den Kandidaten hereinzulegen. Das stimmt nicht.

    Gutachter werden häufig belogen. Viele Kandidaten behaupten, sie würden seitdem sie erwischt wurden, nichts mehr trinken und Alkohol würde in ihrem Leben keine Rolle mehr spielen. Bei Manchen stimmt das, bei Anderen nicht.

    Wenn Sie sich nicht vernünftig und professionell auf die MPU vorbereitet haben.- das heißt, sich nicht genau mit Ihrer ganzen Problematik auseinandersetzten, und nur oberflächliche Antworten geben, die dem Gutachter das Gefühl geben dass Sie sich noch nicht tiefgehend mit den Dingen beschäftigt haben, die zu Ihrem Fehlverhalten geführt haben, wird er Sie durchfallen lassen.

    Das heißt aber nicht, dass der Gutachter Sie reinlegen wollte. Es bedeutet, dass Sie die Problematik noch nicht hinreichend reflektiert haben.

    Natürlich gibt es „nettere“ Gutachter und weniger Nette. Jedoch kann Sie kein Gutachter durchfallen lassen, wenn Sie die Zweifel an Ihrer charakterlichen Eignung zum führen eines Kfz ausräumen können.

    Wenn er sich aber nicht sicher ist, dass sich Ihr Verhalten nachhaltig geändert hat, wird er Ihnen einen negatives Gutachten ausstellen müssen.

    Denn bei der MPU läuft es anders als vor Gericht: Dort heißt es im Zweifel für den Angeklagten. Bei der MPU heißt es: im Zweifel gegen den Kandidaten.

    Es geht der Fahrerlaubnisbehörde dabei um den Schutz der Allgemeinheit.
    Keiner möchte von einem Fahrer, der sich berauscht ans Steuer setzt verletzt, oder gar getötet werden.

    Wenn für den Gutachter also nicht mit Sicherheit auszuschließen ist, dass der Kandidat eine Gefahr für andere darstellt, dann wird er ihn durchfallen lassen.

    Mit einer professionellen Beratung und Vorbereitung auf die MPU können Sie das vermeiden und Ihre Chancen auf das Bestehen der MPU erheblich erhöhen.


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    Mittwoch, 7. August 2013

    MPU-Vorbereitung - alles auf einen Blick:



    • nur diskrete Einzelgespräche /  keine Gruppen

    • kostenloses (Einzel-) Erstgespräch

    • keine Pakete - Sie zahlen nur die Sitzungen, die Sie auch brauchen

    • Transparente Kosten! 74 € je Sitzung - keine weiteren Kosten!

    • geprüfter, engagierter Berater
       
    • auf Wunsch Vermittlung eines Labors für Abstinenztnachweise

    • anerkannte Abschluß - Bescheinigung


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    MPU Beratung und Vorbereitung in Bamberg

    Wenn Sie diese Seiten lesen, wurde Ihnen wahrscheinlich der Führerschein entzogen. Grund dafür können Verkehrsauffälligkeiten, mit und ohne Alkoholkonsum oder Drogenmissbrauch sein. Und jetzt fragen Sie sich sicher:

    Wie bekomme ich wieder meinen Führerschein?
     

    Denn:
    Ihr Straßenverkehrsamt hat Ihnen nun mitgeteilt, dass man "an Ihrer charakterlichen Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen zweifelt".
    Um diese Zweifel auszuräumen und die Wieder- oder Neuerteilung zu beantragen ist es erforderlich, sich einer MPU (Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung) zu unterziehen.


    Die MPU ist in drei Elemente unterteilt: Reaktionstest, Gesundheitstest und psychologische Untersuchung. Insbesondere in der psychologischen Untersuchung soll der Klient die Möglichkeit haben, seine charakterliche Eignung plausibel zu machen.


    Hierzu findet ein Gespräch mit einem Verkehrspsychologen statt. Dabei geht es u.a. um die heutige Einstellung zum Delikt, Erkenntnisse darüber, wie es dazu kommen konnte und vor allem um die Frage, welche Veränderungen es seit dem Delikt / den Delikten gab, die sicherstellen, dass in Zukunft keine Verstöße mehr zu erwarten sind.


    Im wesentlichen soll folgendes in der Beratung geklärt werden, und in der Begutachtung nachvollziehbar und plausibel darstellen:


    Wie kam es zum Fehlverhalten?
     

    und
     

    Warum wird so etwas nie wieder passieren?
     

    Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Chancen auf ein positives Gutachten nach einer soliden Vorbereitung erheblich höher sind als ohne.

    Wir bereiten Sie auf Ihre MPU solide und fachgerecht vor. Dabei gehen wir den gleichen Weg, den der Gutachter mit Ihnen im Gespräch beschreitet.


    Wir sprechen über das Delikt / die Delikte, gehen auf Ihre Biographie ein, erarbeiten mit Ihnen individuelle und bedarfsgerechte Änderungsmaßnahmen und klären die Motivation, die gewährleisten soll, dass es zu keinen weiteren Verstößen mehr kommt.
     

    Dabei lege ich größten Wert darauf, meine Klienten mit großem Respekt zu behandeln. Ich gehe davon aus, das es einen Fehltritt / Fehltritte gegeben hat, die einen Grund haben und zumeist durchaus nachvollziehbar sind. Dies hat für mich keinen Einfluß auf die Achtung vor der Persönlichkeit und der sonstigen Lebensleistung eines Menschen.
     

    Um meine Klienten möglichst optimal und fachgerecht auf ihrem Weg zu unterstützen kommen erprobte und fachgerechte Methoden zum Einsatz. Ich nehme regelmäßig als Beisitzer bei Begutachtungen Teil.
     

    Art, Bedarf und Umfang sollten wir in einem kostenlosen, persönlichen Erstgespräch klären. Vereinbaren Sie dazu bitte einen Termin.psychologische Beratung,





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